CleanCode: Unterschied zwischen den Versionen

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[http://lostechies.com/gabrielschenker/2009/01/30/the-dependency-inversion-principle/ → mehr dazu]
 
[http://lostechies.com/gabrielschenker/2009/01/30/the-dependency-inversion-principle/ → mehr dazu]
  
===== Liskov Substitution Principle (LSP) =====
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===== [http://www.clean-code-developer.de/Gelber-Grad.ashx#Liskov_Substitution_Principle_2 Liskov Substitution Principle (LSP)] =====
Subtypen müssen sich so verhalten wie Basistypen. Z.B. darf eine Methode, die im Basistyp keine Exception wirft, auch im Subtyp keine Exception werfen.  
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Subtypen müssen sich so verhalten wie ihr Basistyp. Z.B. darf eine Methode, die im Basistyp keine Exception wirft, auch im Subtyp keine Exception werfen.
  
===== Information Hiding Principle =====
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Allgemeiner: Ein Subtyp darf die Funktionalität eines Basistyps lediglich erweitern, aber nicht einschänken.
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[http://www.oodesign.com/liskov-s-substitution-principle.html → mehr dazu]
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===== [http://www.clean-code-developer.de/Gelber-Grad.ashx#Information_Hiding_Principle_4 Information Hiding Principle] =====
 
Eine Klasse sollte nur die für die Schnittstelle notwendigen Methoden und Felder öffentlich zur Verfügung stellen. Durch das Verbergen der Implementierungsdetails wird die Benutzung der Klasse von ihrer Implementierung unabhängig gemacht.
 
Eine Klasse sollte nur die für die Schnittstelle notwendigen Methoden und Felder öffentlich zur Verfügung stellen. Durch das Verbergen der Implementierungsdetails wird die Benutzung der Klasse von ihrer Implementierung unabhängig gemacht.
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[http://information-hiding.co.tv/ → mehr dazu]
  
 
===== Principle of Least Astonishment =====
 
===== Principle of Least Astonishment =====

Version vom 5. Mai 2011, 18:47 Uhr


Clean Code Development

Hierbei handelt es sich um bewährte Prinzipien und Praktiken aus der objektorientierten Softwareentwicklung. Ein reflektiertes Verwenden dieser Richtlinien kann zu besserem und vor allem lesbarerem Quellcode führen. Diese Zusammenstellung orientiert sich an [1] und [2]. Es wurden absichtlich nicht alle Richtlinien übernommen, da sie umstritten, nicht eindeutig oder sehr schwierig anzuwenden sind.

Prinzipien

Don't repeat yourself (DRY)

Kopierter Code leistet Inkonsistenzen Vorschub und führt zu einem mehr an Fehleranfälligkeit und Arbeit. Kein Copy & Paste sondern mehrfach verwendeten Code in Funktionen und/oder Klassen auslagern.

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Keep it simple, stupid (KISS)

Einfache Lösungen sind immer zu bevorzugen. Zerlege komplizierte Probleme in Teilprobleme, bis die Teilprobleme nicht weiter zerlegbar sind.

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Beware of Optimizations

Optimierung bedeutet Aufwand und komplexeren Code. Solange es nicht WIRKLICH notwendig ist, sollte man darauf verzichten.

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Single Responsibility Principle (SRP)

Eine Klasse sollte genau eine Aufgabe erfüllen.

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Separation of Concerns (SoC)

Zerteile ein Programm in unterschiedliche Bereiche die sich wenig wie möglich überlappen.

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Coding Conventions

Coding Conventions sind für die Zusammenarbeit mehrerer Entwickler an einem größeren Softwareprojekt unverzichtbar. Sie erhöhen die Lesbarkeit und sorgen für Konsistenz im Quellcode.

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Interface Segregation Principle (ISP)

Interfaces sollen so klein wie möglich sein und nur beinhalten was auch wirklich benötigt wird.

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Dependency Inversion Principle (DIP)

Entkopple Module über Interfaces:

  • Module hoher Ebenen sollten nicht von Modulen niedriger Ebenen abhängen. Beide sollten von Abstraktionen abhängen.
  • Abstraktionen sollten nicht von Details abhängen. Details sollten von Abstraktionen abhängen.

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Liskov Substitution Principle (LSP)

Subtypen müssen sich so verhalten wie ihr Basistyp. Z.B. darf eine Methode, die im Basistyp keine Exception wirft, auch im Subtyp keine Exception werfen.

Allgemeiner: Ein Subtyp darf die Funktionalität eines Basistyps lediglich erweitern, aber nicht einschänken.

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Information Hiding Principle

Eine Klasse sollte nur die für die Schnittstelle notwendigen Methoden und Felder öffentlich zur Verfügung stellen. Durch das Verbergen der Implementierungsdetails wird die Benutzung der Klasse von ihrer Implementierung unabhängig gemacht.

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Principle of Least Astonishment

Programmteile sollten sich so verhalten, "wie man es erwartet". Funktionen sollten sich ihrem Namen entsprechend verhalten und Seiteneffekte sollten klar ersichtlich und gut dokumentiert sein.

Tell, don't ask

Eine Klasse sollte nicht von außen über ihren internen Zustand befragt werden können. Es ist besser dem Objekt mitzuteilen was es zu tun hat. Das verlagert die Logik zur Benutzung der Klasse in die Klasse selbst und der Benutzer muss sich darüber keine Gedanken mehr machen.

Law of Demeter (Don't talk to strangers)

Lange Abhängigkeitsketten zwischen den Klassen eines Projekts führen zu einer engen Kopplung im gesamten Projekt. Die erschwert Wartung, Erweiterung und Tests. Um dies zu vermeiden, sollte eine Methode nur folgende andere Methoden verwenden:

  • Methoden der eigenen Klasse
  • Methoden der Parameter
  • Methoden assozierter Klassen
  • Methoden selbst erzeugter Objekte
You ain't gonna need it (YAGNI)

Was man nicht braucht sollte man nicht programmieren.

Praktiken

Code lesen

Lesen ist eine der besten Übungen überhaupt und bringt neue Erfahrungen ohne den Aufwand des Schreibens.

Versionierung

Systeme wie Subversion (svn) erlauben verteiltes Arbeiten mit zusätzlichem Rückgriff auf alte Versionen des Projekts.

Scout Rule

Verlasse Code immer sauberer als du ihn betrittst. Wenn man beim Lesen von Code Fehler oder Verletzungen dieser Prinzipien bemerkt, sollte man ihn gleich verbessern.

Root Cause Analysis

Nicht die Symptome sondern die Ursache bekämpfen. Wenn Fehler auftreten, immer zuerst überlegen, wo diese herkommen können. Nicht der Versuchung erliegen, sie nur in den zuletzt veränderten Code-Stücken zu suchen.

Referenzen

  1. Clean Code Developer
  2. Robert C. Martin. Clean Code: A Handbook of Agile Software Craftsmanship. Prentice Hall PTR, Upper Saddle River, NJ, USA, 1 Edition, 2008. Bei Amazon.