Objektorientierung

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Objektorientierte Programmierung (OOP) beschreibt die Abstraktion des Programmflusses auf der Ebene von Objekten. Dabei interagieren Objekte untereinander, können Daten austauschen und sich gegenseitig referenzieren. Außerdem können praktisch beliebig viele neue Objekte erzeugt werden. Das Paradigma der Objektorientierung verspricht eine besseren Überblick und eine sauberere Programmierung, vor allem in komplexen Programmen.

Es gibt viele Sprachen mit objektorientiertem Ansatz, jedoch nur wenige, die das Konzept von Objektorientierung vollständig umsetzen. Die erste dieser Sprachen war Java. Mit C#, bzw. dem .NET-Framework kam eine weitere vollständig objektorientierte Sprache hinzu.

Grundsätzlich gibt es vier Konzepte, die für objektorientierte Programmiersprachen gelten:

  • Abstraktion, die Trennung von Konzept und Umsetzung,
  • Kapselung, die Zusammenfassung von Daten und dazugehöriger Funktionalität,
  • Polymorphie, die Fähigkeit eines Objekts, eine Instanz einer von seiner Klasse abgeleiteten Klasse aufzunehmen und
  • Vererbung, die die Möglichkeit der Spezialisierung und die Erstellung einer Klassenhierarchie ermöglicht.

In der Tutorialsammlung befinden sich einige Quellen, die das Verstehen und den Einstieg in Objektorientierung erleichtern. Für eine deutlich umfangreichere Diskussion des Paradigmas Objektorientierung eignet sich der Wikipedia-Artikel Object-oriented programming] als Einstieg.